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Entbehrlich als Mitglied des Europaparlaments: Dr. Werner Langen (CDU)

In einer Presseerklärung im Cochemer Wochenspiegel vom 16. April 2014 zeigt Dr. Werner Langen, Mitglied des Europaparlaments (MdEP), wes Geistes Kind er ist: Er versucht die Wähler des Landkreises Cochem-Zell mit Taschenspielertricks zu übertölpeln.

Kann es sein, dass Herrn Dr. Langen der Unterschied zwischen Europa und der Europäischen Union nicht klar ist? Vielleicht tut er aber nur so.  Es ist einfach lächerlich, ein klares Bekenntnis zu Europa zu verlangen, wenn damit die Europäische Union (EU) gemeint ist. Europa ist nicht die Europäische Union und die Europäische Union ist nicht Europa! Europa bleibt uns als Kontinent immer erhalten, auch wenn die Europäische Union in der jetzigen Form eines Tages Geschichte sein wird –  klares Bekenntnis zu Europa hin oder her!

Dass wir Bürger inzwischen die Nase gestrichen voll von der Europäischen Union haben, ist offenkundig. Ausdruck dieses „Nase-gestrichen-voll-Habens“ ist  die Stärkung der rechten und linken Ränder. Die Bürger wehren sich eben auf ihre Art und Weise gegen die „Einmischungen“ und „Segnungen“ der EU und die faschistoid auftretende EU-Kommission.

eu_steht_fuer_soviel_mehr_ueberwachung_kontrolle_Diktatur_eudssr_qpressUnd hoffentlich kommt es am 25. Mai 2014 zur Generalabrechnung für eine EU, die für Ewiges Unglück, Endlose Untreue, Europas Untergang, Extreme Unfähigkeit, Entdemokratisierte Union,  Entmündigungs-Union, Entsorgungsanstalt für Unfähige sowie Ehrliche Unberechenbarkeit steht.

Abzurechnen ist auch mit der Politik von Dr. Langen. Öffentlich bekannte er sich am 14.05.2009 zum „Vertrag von Lissabon“, einem völlig undemokratisch zustande gekommenen Ermächtigungsgesetz, mit dem die Maastricht-Regeln ausgehebelt wurden. Danach konnten die sogenannten „Rettungsschirme“ aufgespannt werden. Und das alles ohne demokratische Legitimation durch die deutsche Bevölkerung. Ist es ein Wunder, wenn dieses Defizit vom linken und rechten Rand aufgegriffen wird?

Noch am 4. Mai 2010 bekannte Dr. Langen öffentlich, dass es für die Griechen besser wäre, aus der Euro-Zone auszusteigen: „Ein Austritt aus der Euro-Zone würde Griechenland die Chance bieten, Probleme mangelnder Wettbewerbsfähigkeit durch Abwertung der eigenen Währung zu lösen und damit die Basis für eine dauerhafte Erholung zu legen. Am Ende wird den Griechen nur der Weg bleiben, mittelfristig aus der Euro-Zone auszuscheiden und die Wettbewerbsfähigkeit in einem mühsamen Prozess wieder herzustellen.“

Doch nach ein paar Monaten galt dies nicht mehr. So lautete die Pressemitteilung vom 27.02.2012 von Herrn Dr. Langen wie folgt:

„Ist es notwendig und vernünftig, den Griechen aus ihrem selbst verursachten Schlamassel zu helfen und solidarisch zu sein? Ich bin der Überzeugung ja, wenn die griechische Politik endlich den Staat in Ordnung bringt, politische Unfähigkeit, Korruption, Selbstbedienung, systematische Steuerhinterziehung und bürokratische Auswüchse wirksam eindämmt.“

Damit ist Herr Dr. Langen aus jeglicher Vernunft ausgeschert.

Dabei hätten wir alle Hände voll zu tun, in unserem eigenen Land die Korruption, politische Unfähigkeit und bürokratischen Auswüchse zu bekämpfen, und es ist nicht unsere Aufgabe, die Griechen zu drangsalieren, damit die Geldgeber hinter den griechischen Banken unterstützt werden.

Inzwischen hat es sich auch herumgesprochen, dass das europäische Parlament nur eine „Parlaments-Attrappe“ ist. Die Parlamentarier dürfen nur mit Ja oder mit Nein stimmen. Sonst haben sie nichts zu sagen. Das EU-Parlament ist nämlich gar kein richtiges Parlament. Es kann keine Gesetze vorschlagen und es fehlt die Gleichheit der Wählerstimmen. Die EU-Abgeordneten fungieren als demokratische Tarnung der EU-Kommission.

Die EU ist ein undemokratisches, ja sogar antidemokratisches Gebilde, welches nur eines zum Ziel hat: Die Großkonzerne zu ermächtigen, unseren Lebensalltag zu bestimmen. Das Thema Agro-Gentechnik ist ein Paradebeispiel, wie antidemokratisches Handeln durchgesetzt wird.

Benito Mussolini hat Faschismus wie folgt konkretisiert: Die Fusion zwischen Großkonzernen und Staaten. Beim Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) geht es aber um diese Fusion. Nicht mehr die Staaten bzw. deren Regierungen bestimmen, was Recht und Gesetz ist, sondern Konzerne wie Vattenfall, Monsanto, BASF, Bayer & Co.

Davon berichtet Herr Dr. Langen in seiner Pressemitteilung nichts. Die EU fungiert als Wegbereiter einer faschistischen Neuauflage.

Was dem ganzen die Krone aufsetzt, ist, dass die EU-Kommission plant, in den nächsten Wochen vor den Europäischen Gerichtshof (EUGH) zu ziehen, um zu erreichen, dass TTIP nur vom Europaparlament und dem RAT der Europäischen Union unterzeichnet wird. Die nationalen Parlamente (Bundestag und Bundesrat) sollen außen vor bleiben. Eine schallende Ohrfeige für den deutschen Bundestag und Bundesrat und ein Hintertritt für die deutsche Bevölkerung.

Um davon abzulenken, wird von Herrn Dr. Langen in seiner Pressemitteilung vom 16.04.2014 auf die „links- und rechtsradikalen Populisten“ eingedroschen. Weiß Herr Dr. Langen was Populisten sind? William Sheakespeare ließ es uns wissen:

William_Shakespeare_PopulistenPopulisten sind jene Menschen, die einen Spaten Spaten und eine Katze Katze nennen.

Die Bürger und Bürgerinnen wären  geradezu mit dem Klammerbeutel gepudert, einen Attrappen-Parlamentarier à la Langen zu wählen, der in der Vergangenheit auch noch gezeigt hat, dass er die Sache des Volkes verkauft und verraten hat.

Wir können auf einen Vertreter im Europaparlament wie Dr. Werner Langen glatt verzichten! Er ist im Europaparlament so überflüssig wie ein Kropf!

 Kontra Langen 16052014

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1 Kommentar zu Entbehrlich als Mitglied des Europaparlaments: Dr. Werner Langen (CDU)

  1. Rainer Jüngling // 25. April 2014 um 23:31 // Antworten

    Es ist unerträglich wie wir von den etablierten Parteien belogen und betrogen werden.Deshalb meine Stimme am 25.5.der AFD.

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