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Newsletter 23-2016 Agro-Gentechnik = Biologische Verschmutzung

Liebe Interessierte,

wenn ein US-Farmer gentechnisch veränderte Weizenpflanzen entdeckt und sich dann noch obendrein herausstellt, dass dieser Weizen glyphosat-resistent ist, dann kann Monsanto nicht mehr weit sein: Tatsächlich gibt Monsanto zu, dass es sich um Weizen der Linie MON71700 handelt.  Die gentechnisch veränderten Weizenpflanzen sollen von einem Versuchsfeld stammen. Und dieser Versuch hat bereits zwischen 1998 und 2001 stattgefunden.

Das zeigt eindeutig, dass genetisch veränderte Pflanzen einmal in die Natur entlassen, sie immer wieder vermehrt auftauchen können. Hier zeigt sich der große Unterschied zwischen einer chemischen und biologischen Verschmutzung: Eine chemische Verschmutzung hat die Tendenz, sich nach und nach abzubauen. Aber eine biologische Verschmutzung, mag sie winzigst sein, hat das Potential, sich weltweit auszubreiten.

Dass die Weizenlinie MON71700 weltweit nirgendwo zugelassen wurde, ist Monsanto vermutlich egal. Dieser kriminelle Konzern setzt auf Kontamination, wohl wissend, dass von seiten der US-amerikanischen Regierung kein Einhalt geboten wird. Haben doch die letzten US-Präsidenten Wahlkampfspenden dieses Konzerns erhalten…

Agro-Gentechnik die vier Saeulen Finanzindustrie Kapitalismus

Skandalös ist, dass Deutschland erst einmal einen Importstopp „prüfen“ muss. Aus Verantwortung gegenüber der Bevölkerung hätte dieser Importstopp sofort ausgesprochen werden müssen!

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Am 13. Juli 2016 lief im Bayerischen Fernsehen der Film:  „Galgenfrist für den Öko-Killer – Die unendliche Glyphosat-Story“. Noch kann die sehr sehenswerte Dokumentation im Internet angesehen werden.

Josef Feilmeier,  leidenschaftlicher Befürworter von glyphosatfreien Futtermitteln hat zwei Merkblätter für Konsumenten und Landwirte herausgegeben – zur Weiterleitung:

Glyphosat – Leitfaden für Konsumenten – Teil 1

Glyphosat – Informationen für Landwirte und Interessierte – Teil 1

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Tiere sind keine Erfindung der Futtermittelindustrie! Europäisches Patentamt will Patent auf Lachse erteilen!

Bitte mitmachen bei der Einwendung des Patents EP1965658

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Um unsere aktuelle politische Lage zu verstehen, lohnt es sich, sich den Beitrag der „Wissensmanufaktur“ anzusehen:

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Und wer sich das Gejammere der Massen-Ökonomen wegen der Niedrig-Zins-Politik nicht mehr anhören möchte, sollte den Beitrag von INWO (Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung) – Fairconomy lesen:

Vorteile eines allgemeinen Nullzins- bzw. Negativzins-Niveaus

 

Viele Grüße

Marie-Luise Volk, Sprecherin der Bürgerinitiative „Bürger/innen sagen NEIN zur Agro-Gentechnik“ im Landkreis Cochem-Zell

Quellenangaben:

Grafik Agro-Gentechnik, erstellt von Wilfried Kahrs, qpress

 

 

 

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3 Kommentare zu Newsletter 23-2016 Agro-Gentechnik = Biologische Verschmutzung

  1. mir fehlen die Worte bei solchen Ungeheuerlichkeiten.

  2. Solche kriminellen Machenschaften müssen sofort gestoppt werden.

    • Diese kriminellen Machenschaften basieren auf unserem Geldsystem. Wir haben ein Geldsystem, was auf den Wachstumszwang (durch Zinsen, Rendite) beruht. Nur so ist es erklärbar.

      Es muss sich ganz schnell herumsprechen, dass das die eigentliche Ursache des Übels ist. Hilfe von oben ist nicht zu erwarten.

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