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Newsletter 04-2017 Und immer wieder Prof. Helmut Greim

Liebe Interessierte,

es gibt wohl unter den deutschen Toxikologen kaum jemanden, der wegen seiner Industrienähe so sehr in der Kritik steht, wie der Toxikologe Prof. Helmut Greim. Ein von der Industrie gern beauftragter Wissenschaftler, der  immer als Erfüllungsgehilfe auftrat, wenn es für die Industrie um die Wurst ging.

Ob beim legendären Holzschutzmittelprozess oder bei Dioxin-Belastungen durch Müllverbrennungsanlagen oder bei der Festlegung von Schadstoffen am Arbeitsplatz (MAK = Maximale Arbeitsplatzkonzentration), die Liste der „Verdienste“ von Prof. Helmut Greim für die Industrie ist lang.

Erneut taucht nun wieder sein Name auf:  Bei der Bewertung von Glyphosat durch die Europäische Chemikalien-Agentur (ECHA) ließ er sich von der Firma Monsanto für zwei Studien bezahlen.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) kritisiert zu Recht, dass die Zulassungsbehörden  wie Dienstleister der Pestizidhersteller handeln. Neu erschienen ist der Beitrag: Glyphosat und Krebs – gekaufte Wissenschaft.

Auch das Umweltinstitut München weist darauf hin, wie bei der Bewertung von Glyphosat manipuliert wurde.


Ein Bauer packt aus:  „Die Wahrheit setzt sich durch“ – Gottfried Glöckner, der sich mit unglaublichem Mut gegen die widerwärtigen Strategien der Gentechnik-Konzerne durchgesetzt hat, schildert hier in beeindruckender Weise, seinen Werdegang als Landwirt mit Erfahrungen beim Einsatz von gentechnisch veränderten Mais (Bt-176-Mais) der Firma Syngenta.

In dem Buch „Die Saat des Bösen“ (Antônio Inácio Andrioli/Richard Fuchs), emu-Verlag, wird eingehend über die Erfahrungen von Gottfried Glöckner sowie die schleichende Vergiftung von Böden und Nahrung berichtet.


Die Agro-Gentechnik-Industrie und ihre Helfershelfer versuchen jetzt mit Hilfe von neuen Verfahren (GenSchere CrisprCas) sich um die Vorgaben des Gentechnik-Gesetzes zu drücken. Damit soll erreicht werden, dass gentechnisch veränderte Pflanzen ohne Kennzeichnung und Risikoprüfung freigesetzt werden können. Unkontrolliert können sich diese Pflanzen dann ausbreiten.

Unterstützen wir die aktuelle Mitmachaktion von testbiotech.

Unfassbar:     An der Universität Göttingen werden gentechnisch veränderte Fliegen entwickelt.

Niemand hat das Recht, in das Erbgut eines Lebewesens einzugreifen! Deshalb machen wir mit einem Schreiben Druck auf Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: Der Gentechnik müssen Grenzen gesetzt werden!


Ankündigung   für den Dokumentarfilm „Bauer unser“. Es geht um die Zukunft unserer Landwirtschaft.

 

 


Unfassbar, der schleichende Aufmarsch mit Kriegsmaschinerie gegenüber Russland.

„Gemäß Verfassung muss Deutschland einen Beitrag zum Frieden leisten.

Das, was die Bundesregierung seit 1999 und dem Krieg gegen Jugoslawien macht, ist: Sie lügt das deutsche Volk von einem Konflikt in den nächsten und es ist Lüge, die bestimmend ist. Wir müssen nicht annehmen, dass diese Kriege, die wir führen, oder an denen wir in irgendeiner Weise beteiligt sind, von der Charta der Vereinten Nationen gedeckt sind“, so Willi Wimmer, ehemaliger Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium.

 

 

 

 


Es gibt nur wenige Wissenschaftler, die sich so analytisch mit dem, was uns heute bedrängt, beschäftigen. Dr. Daniele Ganser, Historiker und Friedensforscher gehört zu den Wissenschaftlern, die verständlich erklären, warum wir es heute mit Kriegen zu tun haben, die keinerlei Rechtfertigung haben.

 


 

Viele Grüße

Marie-Luise Volk, Sprecherin der Bürgerinitiative „Bürger/innen sagen NEIN zur Agro-Gentechnik“ im Landkreis Cochem-Zell

Quellenangaben:

Grafik „Monsantod“, Wilfried Kahrs, qpress

Buchcover „Die Saat des Bösen“, Prof. Antônio Inácio/Richard Fuchs, emu-Verlag Lahnstein

Grafik „Nato raus – raus aus der Nato“, Wilfried Kahrs, qpress

Grafik  „Terror“, Wilfried Kahrs, qpress

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