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CDU will Ehrenamtler belohnen

„Mit sieben inhaltlichen Leitsätzen“ will – so CDU-Chefin Julia Klöckner – die CDU in die Kommunalwahl ziehen, so berichtet in der Rhein-Zeitung v. 2. April 2014. Inbegriffen: Solide Finanzen der Kreise, Städte und Gemeinden. Wie das gehen soll, bleibt CDU-Geheimnis. Sind doch die RLP-Kommunen bis über die Ohren verschuldet – vielen Gemeinden steht sogar das Wasser bis zum Hals.

Mit der Leitlinie „Gesundes Leben bis ins hohe Alter“ wird Frau Klöckner auf Granit beißen. Immerhin haben Pharma- und Nahrungsmittelindustrie hier ein Wörtchen mitzureden. „Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden“ ließ uns Whistleblower Horst Seehofer wissen.

Doch der Clou kommt noch: Es soll eine landesweite Ehrenamtskarte geben, für Bürger, die vor Ort anpacken. Der inzwischen finanziell ausgeraubte Bürger soll dann noch nach Feierabend mit anpacken, die Arbeiten zu erledigen, für die eigentlich jemand beschäftigt werden müßte. Mit dieser „Ehrenamtskarte“ soll der Ehrenamtler „Vergünstigungen“ erhalten. Wie werden diese „Vergünstigungen“ finanziert? CDU-Chefin, Julia Klöckner: Die Ehrenamtskarte lasse sich mithilfe privater Partner finanzieren.

Da bin ich aber gespannt, ob die Firma BASF (un)ehrenamtliches Engagement, welches sich gegen die Agro-Gentechnik und gegen den Einsatz von chemischen Spritzmitteln richtet, honorieren wird. Nee, Frau Klöckner, das funktioniert nur bei Politikern.

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